Ernährung bei Krebs: Kraft für die Therapie
In Deutschland erkranken nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts jedes Jahr fast 500.000 Menschen an Krebs. Nach der Diagnosestellung dreht sich zunächst fast alles um die anstehende Krebstherapie. Der Körper muss jetzt einiges bewältigen. Zusätzlich zehrt der Tumor an den Energie- und Kraftreserven. Gerade deshalb spielt die Ernährung bei Krebs eine wichtige Rolle.
Denn fast jeder zweite Erkrankte verliert während der Behandlung ungewollt an Gewicht. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Geschmacksveränderungen oder Probleme beim Kauen und Schlucken können das Essen und Trinken stark erschweren. Eine gute Ernährung bei Krebs ist deshalb kein Nebenthema, sondern ein wichtiger Teil der Behandlung. Sie kann helfen, den Ernährungszustand zu stabilisieren, Gewichtsverlust möglichst zu vermeiden und den Körper mit neuer Kraft durch die Therapie zu begleiten.
Reicht die normale Ernährung nicht aus, kann auch Trinknahrung bei Krebs eine sinnvolle Unterstützung sein. Sie ist häufig hochkalorisch und eiweißreich und kann helfen, trotz kleiner Trinkmengen mehr Energie und Nährstoffe aufzunehmen. So kann sie dazu beitragen, Gewichtsverlust und Mangelernährung entgegenzuwirken und wieder mehr Kraft für die Krebstherapie zu gewinnen.




















