Kein Appetit bei Hitze? Warum Ernährung trotzdem wichtig bleibt
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie bei Hitze weniger Hunger haben? Das ist zunächst eine normale Reaktion des Körpers. Bei hohen Temperaturen versucht der Körper, überschüssige Wärme abzugeben. Dafür wird die Haut stärker durchblutet. Gleichzeitig kann die Durchblutung des Verdauungssystems abnehmen: Die Verdauung wird träger, der Magen entleert sich langsamer und das Sättigungsgefühl hält möglicherweise länger an. Auch eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme kann das Hungergefühl dämpfen.
Gerade bei älteren, kranken oder bereits geschwächten Menschen kann eine länger anhaltende Appetitlosigkeit jedoch problematisch werden. Denn auch wenn der Hunger fehlt, benötigt der Körper weiterhin ausreichend Energie, Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Flüssigkeit. Werden über längere Zeit zu wenig Energie und Nährstoffe aufgenommen, kann sich eine Mangelernährung entwickeln. Eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr erhöht zudem das Risiko einer Dehydratation.







