Darmkrebsmonat
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Darmkrebsmonat: Trinknahrung als Verbündete im Kampf gegen Appetitlosigkeit

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Die Initiative des Darmkrebsmonats im März rückt auch in diesem Jahr die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung bei der Krebserkrankung in den Vordergrund. Denn frühzeitig erkannt, kann Darmkrebs gut behandelt werden. Das tückische: Darmkrebs ist eine „stille Krankheit“, da sie ohne Vorsorgeuntersuchungen in vielen Fällen erst in einem späten Stadium erkannt wird.

Mit der Diagnose Darmkrebs verändert sich das Leben oft schlagartig. Viele Betroffene sehen sich durch Krankheit selbst oder die Therapie mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert. Das betrifft zum Beispiel auch das Thema Ernährung. So verändert sich bei Erkrankten oft der Appetit und es werden vielleicht auch nicht mehr alle Lebensmittel vertragen wie bisher. Doch es gibt Wege, dem entgegenzuwirken. Eine Verbündete im Kampf gegen Appetitlosigkeit ist medizinische Trinknahrung, die Betroffenen neue Kraft schenken kann. Wie? Das erläutern wir in diesem Artikel.  

Ausgewogene Ernährung bei Darmkrebs

Ernährung bei Darmkrebs: Was ist erlaubt?

Nach der Operation dauert es meist eine Zeit lang, bis der Darm wieder normal funktioniert. In dieser Phase vertragen die meisten viele Lebensmittel schlechter als gewohnt. Verdauungsprobleme wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen oder laute Darmgeräusche sind dann nicht ungewöhnlich. Was ist nun im Bezug auf die Ernährung nun empfohlen und erlaubt?

Grundsätzlich können Betroffene bei Darmkrebs essen, was ihnen schmeckt und gut bekommt. Eine ausgewogene Ernährung, die alle wichtigen Nährstoffe, wie Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe umfasst, ist essenziell, um den Körper im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen. Im Einzelfall kann es allerdings sehr unterschiedlich sein, was gut vertragen wird – es ist ein ausprobieren.

Eine spezielle Krebsdiät?

Eines ist jedoch wichtig zu wissen: Nach aktuellem Forschungsstand ist es nicht möglich, eine bereits bestehende Krebserkrankung durch spezielle Krebs-Diäten zu heilen. Lassen Sie sich von solchen Krebsmythen nicht verunsichern. Bei Unsicherheit holen Sie sich gerne Rat bei einem Ernährungsberater - dieser steht Ihnen bei Fragen zur Seite.

Trinknahrung bei Darmkrebs

Den Energiebedarf bei Darmkrebs decken – aber wie?

Besonders während einer Krebsbehandlung z.B. mit Chemotherapie, ist es wichtig, den Körper mit ausreichend Energie und Nährstoffen, insbesondere Eiweiß, zu versorgen. Appetitlosigkeit, Verdauungsprobleme und Geschmacksveränderungen können dies erschweren. In solchen Fällen gilt: Jede Kalorie zählt! Essen Sie, was Ihnen schmeckt und guttut.

Haben Sie bereits einiges an Gewicht verloren oder lässt sich der Gewichtsverlust nicht stoppen, dann probieren Sie, die Ernährung mit medizinischer Trinknahrung, wie z.B. lovital, zu ergänzen. Die hochkalorischen Kraftpakete in flüssiger Form liefern mit jedem Schluck viel Energie, Eiweiß, Vitamine und lebenswichtige Nährstoffe. Auf diese Weise lässt sich ein Gewichtsverlust verlangsamen bzw. stoppen und ein Energie- und Nährstoffdefizit ausgleichen. 

Lebensmittel, die bei Darmkrebs vermieden werden sollten

Es gibt keine strikten Verbote, aber bei Blähungen oder Durchfall ist es ratsam, bestimmte Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte oder stark gewürzte Speisen zu meiden. Ausreichend Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um den Körper zu unterstützen.

Gewichtverlust, Appetitlosigkeit und Mangelernährung bei Darmkrebs

Eine häufige Begleiterscheinung von Darmkrebs sind Mangelernährung und daraus folgend die Tumorkachexie, ein Abbau von Fett- und Muskelmasse. Betroffene möchten essen, können aber nicht – so erging es auch Anna M., eine 52-jährige Grafikdesignerin aus Hamburg. Sie erlebte während ihrer Darmkrebstherapie einen erheblichen Gewichtsverlust. „Ich hatte einfach keinen Appetit mehr. Selbst der Gedanke an Essen war unangenehm“, erinnert sie sich. Diese Erfahrung teilen viele Krebspatienten.

Die Gefahr: Wer über einen längeren Zeitraum zu wenig isst oder trinkt, nimmt nicht nur ab. Erhält der Köper zu wenig Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe, muss der Organismus von seinen Reserven zehren. Eine Mangelernährung mit negativen Auswirkungen auf die 

  • körperliche Leistungsfähigkeit,
  • die Lebensqualität
  • und auch auf die Prognose 

kann die Folge sein.

Was kann hier helfe? Um der Mangelernährung schnell entgegenzuwirken, ist hochkalorische Trinknahrung ergänzend zur normalen Ernährung sinnvoll. 

Energie durch Trinknahrung bei Darmkrebs

Weg zur Besserung: Wie Trinknahrung neue Kraft schenken kann

Manchmal können Entspannungsübungen, Hausmittel wie Ingwertee, Reis- oder Haferflockenschleim und gekochte Möhren oder das Essen von vielen kleinen Portionen über den Tag verteilt die Nahrungsaufnahme unterstützen und Linderung bringen. Doch nicht immer helfen solch einfache „Tricks“ um das Essen zu erleichtern. 

Anna M. fand schließlich Hilfe bei einer Ernährungsberaterin, die ihr hochkalorische Trinknahrung empfahl. Anfangs war sie skeptisch, doch schon bald bemerkte sie, dass diese spezielle Nahrung ihr half, Gewicht zuzulegen und ihre Energie zurückzugewinnen. „Mit der Trinknahrung kam auch langsam mein Appetit zurück und es ging endlich aufwärts“, berichtet sie.

Trinknahrungen sind kleine, hochkalorische und nährstoffreiche Flüssigdrinks. Diese werden als Ergänzung oder als Ersatz zur normalen Ernährung getrunken. Die Hochkalorische Nahrungen unterstützen immer dann, wenn Betroffene nur unzureichend oder gar keine feste Nahrung zu sich nehmen können. 

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